BrowZine geht in die Verlängerung

Sie kennen BrowZine, das Zeitschriftenportal mit den Open-Access- und lizenzierten E-Journals-Inhalten, bestimmt schon seit längerem.

Vielleicht hatten Sie über diesen informativen Blogartikel, der alles beschreibt, den ersten Kontakt damit – auch sonst ist dieser Artikel für eine Einführung allemal empfehlenswert. Hier nachgeschoben ein neueres Tutorial des Anbieters Third Iron (2020).

BrowZine ist immer noch da und das bleibt bis auf weiteres auch so – zumal die Nutzung 2021 angestiegen ist.

Im Gegensatz dazu ist zu vermelden, dass die EZB (Elektronische Zeitschriftenbibliothek) in Zürich nicht mehr nachgeführt wird und über kurz oder lang abgeschaltet werden wird.

Sollten Sie beim Browsen in BrowZine einen wichtigen juristischen Titel vermissen, so melden Sie uns das. Wir klären dann ab.

 

 

swisscollections – Alternative zu Swisscovery? – nicht ganz

Seit Anfang Mai diesen Jahres gibt es für die Nutzer von Sammlungen alter Handschriften und neueren Archivmaterialen ein vorzügliches Portal: swisscollections 

Der Verein gleichen Namens ist eine Gründung der Universitätsbibliothek Basel und der Zentralbibliothek Zürich von 2020, mittlerweile sind daran 14 Institutionen beteiligt – von der Kantonsbibliothek Appenzell-Ausserrhoden bis zur Zentralbibliothek Solothurn. swisscollections erschliesst im Moment 1,8 Millionen Dokumente.

Der Verein versteht swisscollections als „Ergänzung zu Swisscovery“ – das kann man so sehen. swisscollections ist ein Metakatalog, bezieht also seine Informationen aus verschiedenen anderen Katalogen. Das ist nicht einfach nur hinausisoliert aus Swisscovery.

Was auffällt – es gibt auch eine Indexsuche und ein selbstbestimmtes Durchstöbern sowie eine Reise in die Niederungen der Archivtektonik.

Der einzelne Titel präsentiert sich dann in der Anzeige als hervorragend erschlossen:

Die Darstellung erinnert an Swissbib – das rührt von der gleichen Open-Source Software her.

Zur Bestellung der mehrheitlich Digitalisate gibt es einen Link zu den Services in Swisscovery, wo dann über eine Anmeldung bestellt werden kann.

swisscollections wie auch die verwandte memobase.ch sind hervorragende Instrumente für die Bedürfnisse einer ganz bestimmten Zielgruppe. Sie sind in ihrem kleinen Bereich wichtige Ergänzungen zu Swisscovery.

Zum Jahresende: Platzreservation war auch schon und Drohnenflug

Das herausfordernde Jahr 2020 geht zu Ende und wir sind gespannt darauf, was uns 2021 bringen wird. Bevor wir aber ins neue Jahr starten, möchten wir noch einen kurzen Blick zurückwerfen.

Am 1. April 2014 empfing das RWI seine Studierenden so:

und lieferte folgendentags diese Erklärung hinterher:

Das mit dem „auf Vorrat“ und der problematischen Durchsetzung war nicht schlecht in die Zukunft gedacht. Eigentlich hatten wir geplant, das Thema Platzreservation, diesmal ergänzt um eine Art Contact-Tracing, wieder als Aprilscherz 2020 aufzugreifen – und siehe da – es ist kein Scherz mehr, die Realität hat heute die Vision eingeholt: Weniger Plätze werden über das Reservationssystem booked-UBZH zugeteilt. Das System ist so gut, dass es den immer neuen Situationen angepasst werden kann. Irgendwann ist es dann optimal. Auch ist das Thema wahrscheinlich noch nicht erledigt.

Abschliessen möchten wir mit einem ganz neuen Blick auf das RWI – ein Blick aus der Vogelperspektive und weiter an der Glitzerfassade vorbei ins Innere der Halle.

Kamera und Schnitt: Tom Goebel
Musik: Mehran Madavi

Mit den besten Wünschen

Ihr Blogteam

 

 

 

 

 

Swisslex: Erweiterter Zugriff nur noch wenige Tage

Der erweiterte Zugriff auf die Lehrbücher der Verlage Schulthess und Stämpfli erlischt am 31. 7. 2020. Die Zugriffsmöglichkeit auf die Lehrbücher dieser Verlage während der Corona-Zeit ist als Ausnahme zu verstehen. Zumal die Hochschullizenz diese erweiterten Inhalte gar nicht vorgesehen hatte. Was bedeutet das jetzt für Sie? – Ihre Kreditlimiten werden Anfang August 2020 wieder auf ihren früheren Wert zurückgesetzt.

Das Privatarchiv von Ernst Hafter im UZH Archiv und dessen Eintrag im Kalliope Portal

In diesen Tagen jährt sich der Todestag von Ernst Hafter zum siebzigsten Mal. Damit einhergehend ist jetzt auch die Erschliessung seines Privatarchivs vom UZH Archiv abgeschlossen worden.

Der Nachlass wird folgendermassen im UZH Archiv erschlossen. Dort gibt es auch einen Link zum gleichzeitig überarbeiteten Wikipedia-Artikel zu Ernst Hafter.

Um den Bestand in allen seinen Verästellungen optimal nutzen zu können, wurde auch ein Eintrag im Kalliope Portal angelegt.kalliope

Nur soviel „Kalliope ist das wichtigste Portal für Privatarchive im deutschsprachigen Raum und hilft insbesondere beim Nachvollziehen der für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler so wichtigen Netzwerke“. Ein guter Grund das Kalliope Portal auch in unser Datenbank-Infosystem (DBIS) zu integrieren.

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DBIS ist auch sonst von äusserster Wichtigkeit. Um es bei der Suche nach E-Books wirklich richtig zu machen, folgendes zur Erinnerung: E-Books werden im Bibliothekskatalog NEBIS mittels Einspielungen von Metadaten aufgenommen. Das geschieht aber manchmal mit einer Verzögerung von bis zu einem Jahr.  Ein E-Book könnte aber schon länger in der Verlagsdatenbank zugänglich sein. Damit die Aktualität der Recherche gewährleistet ist, empfehlen wir darum, unabhängig vom Bibliothekskatalog NEBIS, eine Recherche in den Verlagsdatenbanken (Beck, Nomos, Oxford, Springer, Stämpfli, Swisslex, Weblaw, Stämpfli etc.), mit Zugang über DBIS.